Nu nu nu, hopp hopp avanti

Gestern stand der dritte Besuch im Heimkinoraum in Köln an. Nachdem ich mich vor rund 10 Tagen schon über diverse Dinge habe beraten und aufklären lassen, haben sich in der Zwischenzeit noch ein paar neue (und hartnäckige alte) Fragen aufgetan, die es zu klären galt, bevor es endlich losgeht…

  1. Welcher Beamer darfs denn sein?
  2. Welche Leinwand darfs denn sein?
  3. Welche Lautsprecherkabel sollen/müssen/dürfen es sein?

Beamer

Die Beamer-Frage hat mich glaube ich von allen Fragen rund ums Thema Heimkino am längsten beschäftigt. Es gibt soviele Technologien und Qualitätsmerkmale die man sich über Beamer anschauen kann, dass man im Endeffekt auf jeden Fall 50k € ausgeben möchte. Im Prinzip war schnell klar, dass es im entsprechenden Budget aber nur zwei Modelle zur Auswahl gibt.

Epson TW9400 vs Benq W5700. Der eine kontraststärker, der andere schärfer. Der eine flexibler, der andere mit 4K Zwischenbildberechnung. Eigentlich will ich alles perfekt haben, aber der entsprechende Beamer (Sony VW270) kostet leider direkt 2000€ mehr… Ist also erstmal nicht drin. Dementsprechend musste ich mich entscheiden. Ich habe mich am Ende für den Epson entschieden, da ich, 1. aktuell noch keinen 4K content (außer streams) besitze und mir 2. die Aufstellungsflexibilität und Gimmicks wie lens memory neue Spielereien ermöglichen (dynamisch maskierte Leinwand etc.) Der Epson hat auch nur einen halb so großen inputlag (27ms vs. 59ms) und ist im Betrieb etwas leiser. Alles Sachen, die am Ende nur eine Rolle gespielt haben, weil die beiden Teile – trotz indivdueller Stärken – so nah bei einander sind. Ich will nicht sagen, dass ich jetzt in den sauren Apfel gebissen habe, aber es gibt noch Luft nach oben für die Zukunft…

Leinwand

Die Frage der Leinwand konnte beim letzten Besuch auch noch nicht endgültig geklärt werden, hat mich aber nicht so „gequält“ wie die Beamerfrage. Nichts desto trotz musste ich mich entscheiden. Im Prinzip gab es nach online Recherche nur die Elite Screens EZ mit Akustiktuch zur Auswahl. Allerdings hatte ich einen Vorteil, ich kannte Christian (Heimkinoraum Köln).

Dieser hatte sich gerade selber ein Heimkino gebaut und dabei ein spezielles Akustiktuch aus Valinor verwendet. #RichtigesEchtesElbenseil. Naja nicht ganz, aber es ist wohl ein Tuch aus den USA, welches man so eigentlich nicht direkt bekommt. Und wenn der Besitzer eines Heimkinoladens ein Leinwandtuch für sich selbst benutzt, macht das das ganze für mich sehr interessant.

Elbenleinwand 3,5m * 2,5m

Da ich mit meinem Schwager Jo einen sehr fähigen und hilfsbereiten Schreiner an der Seite habe, habe ich mir um den Rahmenbau auch keine größeren Sorgen gemacht. Lediglich, dass Spannen bereitet mir noch etwas Kopfzerbrechen, aber dazu später mehr…

Da die Selbsbau-Lösung am Ende billiger und besser ist und durch den Selbstbau noch einen Egobuff (+100 auf Ehre) beinhaltet, war klar, dass es das werden muss. Christian gab mir noch den Tipp das ganze mit Bühnenmolton zu hinterlegen und die Boxen entsprechend frei zu schneiden. Bin gespannt wie das alles klappt.

Kabel

Hier mach ichs etwas kürzer. Ich war der Meinung, dass man bei Kabel ordentlich sparen kann und einfach nur ofc kupferkabel mit nem vernünftigen Durchmesser nehmen muss und alles ist perfekt. Da mir aber sämtliche hifi affinen Freunde und Bekannten gesagt haben, dass man da jetzt auch nicht die aller billigsten nehmen sollte, hab ich da einfach auch auf den Experten vertraut. Also statt 1 €/m Amazonkabel, 4,25 €/m Slip Db 14-2. Naja das macht den Kohl auch nicht mehr fett. Die Kabel gibts netter weise als Rolle bei Anlieferung dabei. Ich nehm was ich brauch und bring den Rest zurück… Dann wird abgerechnet. Faire Nummer.

Zur Kasse bitte

Jetzt sind – was die Komponentebeschaffung angeht – alle Fragen geklärt. Also wird aus der ganzen Spekulation jetzt Ernst. Der Voranschlag wird in einen Auftrag umgewandelt und innerhalb der nächsten 14 Tagen wird ein Transporter mit viele kleine und große Paketchen vor der Tür stehen. Da die Preise bei Christian wirklich fair sind, hab ich mir auch den Besuch von idealo und geizhals gespart. Wenn ich insgesamt ca. 5 Stunden ultra faire (hat mir ein paar mal von überdimensionierten oder unverhältnismäßig teuren Sachen abgeraten und stattdessen das Passende empfohlen) und kompetente Beratung bekomme, muss ich wirklich nicht noch 20€ beim Subwoofer sparen weil der gerade bei Rakuten im Angebot ist…

De Renditen kommen nit von unjefär