Französisches Maishuhn mit Chorizo-Tattoo

Der Besuch im Heimkinoladen hatte den Vorteil, dass das Frischeparadies direkt um die Ecke war. Also flott vorbei gefahren und von den Produkten inspirieren lassen.Gesagt getan. Im Wagen sind u.A. gelandet: Ein französisches Maishuhn, Wilder Brokkoli (cima di rapa), Pastinaken, Chorizo

Rezept für 4 Personen:

  • Französisches Maishuhn ca. 1,5kg (geht auch ein 2,34€ Hähnchen vom Discounter, ist dann aber nicht so geil)
  • Wilder Brokkoli mindestens 500g
  • 2 große Pastinaken
  • Ca. 500g Kartoffeln
  • Chorizo Ring (500g)
  • 2 Päkchen Butter (ohne isses nicht französisch)
  • Safran Fäden
  • Muskatnuss
  • Rosmarinzweige
  • Zitrone

Was man sonst noch braucht aber vermutlich zuhause hat:

  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Chiliflocken (pul biber)
  • Schluck Weißwein

Hähnchen

Das Hähnchen von außen abwaschen und trocken tupfen. Haut salzen (am besten ein paar Stunden vor dem garen). Dann mit den Händen vorsichtig die Haut vom Fleisch trennen, sodass die Haut nicht einreißt. Zur Not mit Rouladennadel flicken. 😉 Ca. 200g Chorizo in feine Scheiben schneiden und unter der Haut verteilen. Von innen mit Salz und Pfeffer würzen. Zitrone halbieren und dem französischen Miststück hinten reinschieben. Genauso mit den Rosmarinzweigen verfahren. Flügel und Keulen an das Hähnchen anbinden. Ofen auf 160°C ober/unter Hitze ca. 60 – 70 Minuten. Danach unterm Grill oder höchster Temperatur Haut nachkrossen. Ein bisschen ruhen lassen.

Pastinaken-Kartofell-Puree

Beides schälen, in Würfel schneiden und weich kochen. Pastinaken brauchen ca. halb solang wie Kartoffeln. Zu weich ist aber auch nicht schlimm. Abschütten. Zurück in den Topf. 1 Paket Butter dazu. 10 safran Fäden in ein wenig warmem Wasser einweichen und dazu tun. Abschmecken mit reichlich Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Pul Biber. Falls zur Hand mit Chilli Fäden dekorieren.

Cima di Rapa

Den wilden Brokkoli waschen und die Ende der Stiele etwas kürzen. 5 min in Olivenöl scharf anbraten. Mit einem guten Schuss Weißwein und einem Schuss Wasser (besser Gemüsebrühe) ablöschen. Deckel drauf 5 min ziehen lassen. Mit Salz, Pfeffer, Butter und was einem sonst nocht schmeckt würzen. Fertig.

Ich empfehle dazu Oberföhringer Vogelspinne, Bacharacher Trockenes Domtal, Klöbener Krötenpfuhl oder Hupfheimer Jungferngärtchen. Ansonsten geht auch ein Bordeaux ein Grau Burgunder oder Bitburger.

Zweiter Besuch im Heimkinoraum Köln

Da sich der Plan mit dem Heimkino im Keller etwas unglücklich zerschlagen hat ist in der neuen Bude ein Plätzchen zu finden. Schnell passiert: Dachgeschoss. Neuer Raum, neue Herausforderungen, also brauch ich nochmal neuen Input wie was gebaut werden kann.

Erstmal flott an SketchUp gesetzt und geschaut was theoretisch geht. Gefühlt geht einiges, sodass ich schnell zur Entscheidung komme, dass ich die für den Keller geplante Leinwandbreite von soliden 3m auch hier unterbringen möchte. Per Augenmaß kein Problem, denn der geplante Beamer Epson EH-TW 9400 ist ja sehr flexibel aufstellbar. Boxen sollen hinter die Leinwand, also kommt ein Akustiktuch auf die Leinwand. Dali Boxen dürfen es auch gerne bleiben. Zur Kontrolle muss aber nochmal der Profi ran.

SketchUp Screen von da wo Kino kommt

Also war ich gestern das zweite mal im Heimkinoraum Köln (der in echt in Hürth ist) um mich vom ultra kompetenten und sympathischen Schwaadlapp Christian beraten zu lassen. Und siehe da: DIE SCHEIßE GEHT! … zwar nicht zu 100% wie geplant, aber es müssen nur eine paar kleine Stellschrauben verändert werden. (Wie sich rausstellt irgendwie doch alle Komponenten …)

Die Leinwand kann nicht an der 2,40 Kante hängen, da der Beamer sonst zu nah dran wäre. Alternativ müsste die Leinwand eine Nummer kleiner gewählt werden, was selbstredend keine wirkliche Alternative ist. Also Leinwand 12 Zentimeter weiter zurück und dafür 10 Zentimeter tiefer. Der Abstand zum Boden sollten so immer noch gute 50 cm sein, sodass man nicht auf seine Knie/Füße guckt wenn man entspannt sitzt. Alles in allem mit dem geplanten Beamer (oder der Alternative BenQ W5700) zwar ein knappes Höschen aber umsetzbar.

So ne Dachschräge kann aber auch Vorteile haben, und zwar dass sich die Schallwellen des Subwoofers nicht so stark überlagern. Wer da physikalische Details möchte, möge googlen oder sich an den oben genannten Christian wenden. Auf jeden Fall darfs hier ein bisschen mehr Bass sein. Ergo: Dali E-12

Da ein Großteil der Boxen jetzt nicht mehr an der Wand hängt sondern auf Sockeln hinter der Leinwand stehen soll (dazu später mehr), werden die Dali Oberon OnWall durch Dali Oberon Center (hinter der Leinwand) bzw Dali Fazon Sat für Surround und Atmos ersetzt.

Um mir den Weg für ein 7.1.4 System offen zu halten habe ich mich beim Receiver gegen den YAMAHA RX-A880 und stattdessen für den AV-Receiver Denon AVR-X4500H entschieden.

Bei der Leinwand stellt sich noch die Frage ob selbst bespannen oder fertige Rahmenleinwand. Bessere Qualität gäbs mit der selbstgebauten, weniger Arbeit mit der bereits bespannten Elite Screens EZ Frame Akustik.

Und dann quält mich nur noch die Frage welcher Beamer es denn sein darf und danach heißt es …