Verblendung (Stig Tøfting)

Leinwand mit geklebtem Rahmen und Blende für die Unterkonstruktion.

Um die Front des Kinos fertig zu stellen, galt es noch die Unterkonstruktion der Boxen zu verstecken. Da ich vom Black-Backing noch einen breiten Streifen Molton übrig hatte, bot sich an, diesen für die Verblendung der Front zu verwenden. Da ich auch noch einige Holzabschnitte hatte, musste ich nur noch drei Latten im Baumarkt besorgen.

Rahmen mit Molton.

Die Latten habe ich dann einfach verschraubt, wobei ich noch zwei Zwischenstreben eingebaut, damit das Ganze nicht durchhängt. Das Spannen des Moltons, sowie die verwendete Aufhängung habe ich genau so gemacht wie beim Bau des Leinwandrahmens. Durch die verwendeten Clips kann ich die Verblendung einfach nach vorne abziehen, bzw. aufstecken.

Aufgeklebter Rahmen

Nachdem ich jetzt schon ein paar Sachen auf der Leinwand geschaut bzw gespielt habe, bin ich doch sehr zufrieden mit dem, wie es bis jetzt gelaufen ist. Jetzt geht es noch darum, Bild und Ton das letzte bisschen raus zu kitzeln. Bei komplett weißen Wänden und Decke, ist der erste Schritte in meiner Planung; im Bereich von mindestens einem Meter rund um die Leinwand alles (Wände, Decke, ggf. Boden) schwarz machen. Angefangen wird mit dem Rahmen für das eigentlich dargestellte Bild. Da ich einen Schattenwurf vermeiden wollte, kam ich schnell auf die Idee eine Folie direkt auf die Leinwand zu kleben. Habe mich für schwarze, selbstklebend Fliesfolie entschieden, da sie einfach zu befestigen ist und viel Licht schluckt.

Fliesfolie zum selber kleben.

Die Folie (45 cm breit) habe ich in drei Streifen a 15 cm geschnitten. So komme ich auf meine 10 cm sichtbare Umrandung plus genug Überlappung, um die Folie um die Kanten herum zu schlagen. Die Folie klebt bis jetzt sehr gut auf dem Leinwandtuch und ein Schattenwurf ist quasi ausgeschlossen.

Folie aufgeklebt.

Ich muss sagen, dass der Rahmen unheimlich viel ausmacht und es ein ganz anderes Gefühl ist, als wenn man auf eine komplett weiße Wand guckt. So wird aus der Wand wirklich eine Kinoleinwand. Und dabei stehen Aufwand und Kosten (ca. 25 €) in einem super Verhältnis zum Ergebnis.

Leinwandtuch spannen

Alle Lautsprecher sind montiert und verkabelt, das Black-Backing ist gespannt. Fehlt also nurnoch das Spannen der eigentlich Leinwand. Die Idee sieht wie folgt aus: 50 Holdon Minu-Clips werden mit Spanngummis an der Leinwand angeklemmt. Diese werden anschließend über Schraubhaken umgeleitet und an diesen dann auch gespannt. Klingt kompliziert, war im Endeffekt aber super easy und vor Allem bleibt das Tuch komplett unbeschädigt, da man die Clips einfach wieder lockern und entfernen kann. Die Spanngummis haben eine dicke Kugel am Ende die sich in die Schraubhaken einhängen lässt.

Clips und Gummis sitzen.

Da ich jeweils 50 Clips, Gummis und Schraubhaken hatte, hab ich mir ausgerechnet in welchem Abstand ich die Haken idealerweise anbringe. An der langen seite waren es 17 stück mit je 160mm Abstand. An der kurzen Seite 8 Stück mit ca. 171mm Abstand. Dabei habe ich an den Außenkanten jeweils 40mm Platz gelassen, um genug Platz mit den Schraubhaken zu haben. Für deren Montage gibt es übrigens einen (unerlässlichen) Aufsatz für den Akkuschrauber:

Schraubhaken Aufsatz

Bei meiner 200iq Rechnung habe ich allerdings vergessen, dass jedes Segment in das ich die Seiten unterteilt habe ein Ende und einen Anfang hat. Bei Zentimeter 4 fehlt also jeweils ein Haken. Dieser fehlt allerdings nur aus autistischen/optischhen Gründen, denn die Leinwand ist auch so perfekt gespannt. Und ich fühle mich damit allemal wohler, als zu Tackern und im Zweifelsfall keine Chance zu habe, dass Ganze zu korrigieren.

Schraubhaken.

Die Leinwand habe ich – bei 30 mm Rahmendicke – 70 mm auf die Rückseite überlappen lassen, sodass ich jeweils 100 mm mehr Leinwand habe stehen lassen, als die Außenmaße der Rahmenkonstruktion. Das hat sich als ziemlich gutes Maß herausgestellt, um genug Platz zu haben die Clips anzubringen und die Gummis zu spannen.

Schnittkante für das Leinwandtuch.

Im Endeffekt habe ich die sichere und fehlertolerierende Lösung, die ich mir vorgestellt habe. 3,2 m * 1,89 m Leinwand hängen mit etwas Aufwand aber ohne Stress.

Fur die Kino- und Matheexperten. Ja das ist kein 16:9 Verhältnis, aber es kommt natürlich noch ein 100 mm breiter schwarzer Rahmen drum, sodass man dann auf die angestrebten 3 m * 1,69 m kommt.

Hängt.

Kabel(kanäle), Surround- und Deckenlautsprecher

Kabel

Da ich mich bei der Länge des Subwooferkabels direkt mal um 2 Meter vermessen habe, habe ich die Lautsprecherkabel alle etwas großzügiger abgemessen. Vorne also 15 m, 14 m, 13 m; die Deckenlautsprecher 5,5 m bzw 4,5 m; Surroundlautsprecher 5 m und 2 m. So komm ich auf ca. 60 m Lautsprecherkabel. Subwooferkabel (das ich am Samstag umtauschen darf) wird dann 13 m (statt 10).

Kabelkanäle

Die Kabelkanäle wollte ich erst einfach festnageln, nachdem die ersten zwei Nägel gut in die Wand gingen, endeten die nächsten x Versuche allerdings mit krummen Nägeln und einem angebrochenen Kabelkanal. Habe mich dann doch für Bohren und Schrauben entschieden. Dauert länger, macht mehr Dreck, hält aber besser und bereitet weniger Frust. Im Nachhinein habe ich allerdings festgestellt, dass ein 30 mm * 18 mm Kabelkanal für drei (gerade so vllt. für vier) Kabel reicht. Da ich aber auf dem Weg von den Frontlautsprechern zum Receiver auch irgendwann noch die Kabel der Atmoslautsprecher und des Beamers einsammeln muss, werde ich den Kabelkanal an der Rückwand wohl noch einmal tauschen müssen. Hier laufen dann nämlich bis zu 10 Kabel durch.

Atmos

Decken- und Surroundlautsprecher mit Ersatz-Kinosofa.

Bei der Aufstellung bzw. Ausrichtung der Surround- und Deckenlautsprecher habe ich mich etwas schwer getan. Wenn man nur einen Hörplatz hat, ist die Ausrichtung relativ simpel. Bei einem 4er Sofa muss man aber definitiv Kompromisse machen. Da ich Fazon Sat von Dali verbaut habe, hatte ich immerhin die Möglichkeit, diese um ca. 15° anzuwinkelen. Ich habe mich schließlich dafür entschieden, die normale Wandhalterung zu verwenden und die Lautsprecher maximal anzuwinkeln. Die Lautsprecher sind zwar so nicht 100% auf die Haupt-Hörposition ausgerichtet, aber es sieht besser aus, als wenn ich die Standfüße irgendwie an die Wand zimmere und halten wird es vermutlich auch besser. Obwohl ich bei den Deckenlautsprechern doch ein etwas mulmiges Gefühl habe, wenn ich mir die winzige Schraube angucke, mit der die – lediglich aufgesteckten – Fazon Sat arretiert werden.

Rahmenbau und Black-Backing

Hier mein erster DIY-Beitrag zum Thema Heimkino.

Wie Weihnachten nur schöner verpackt. 😛

Nachdem die Jungs vom Heimkinoraum mir alle Sachen vorbei gebracht haben, war ich erstmal ein wenig überfordert und hab die Kartons erstmal alle unangetastet stehen gelassen. Stattdessen hab ich die noch fehleden IKEA Regale aufgebaut. Ein Besta als Zuhause für Playstation 4 (bald 5), den Receiver, sowie den rechten rear speaker, sowie drei Metod Küchen-Oberschränke als Unterkonstruktion für meine Frontlautsprecher.

Unterkonstruktion für die Frontlautsprecher.

Als nächsten Schritt hatte ich mir die Leinwand vorgenommen. Diese habe ich so geplant, dass ich auf 3m Bildbreite komme. Dafür habe ich mal wieder sketchup für die Planung und meinen Schwager (Schreiner lvl10) für die Herstellung und Montage herangezogen.

Tischlerplatte, 29mm stark, 200mm breit, zweimal 2800mm und zweimal 1889mm lang. So kommt man auf Außenmaße von 3200mm * 1899mm. Zieht man dann von jeder seite 10cm ab hat man wieder das gewollte 16:9 Verhältnis von 3m * 1,69m. Dazu noch Verbinder wie sie bei z.B. bei Küchenarbeitsplatte verwendet werden. Und spezielle Clips um die Leinwand leicht auf- und abhängen zu können.

Clips die sich mit einem Ruck nach rechts lösen lassen.

Gesagt getan. Mit zwei Leisten rechts und links an den Wände lies sich das Ganze dann auch wirklich leicht montieren.

Leinwand mit Schreiner – Albrecht Dürer – 1498

Als nächstes ging es ans Black-Backing (nicht verwechseln). Da ich das vor 3 Wochen auch das erste Mal gehört habe, hier meine laienhafte Erklärung: Es geht dabei darum, dass (vor allem akustisch transparente) Leinwand-Tücher immer ein bisschen lichtdurchlässig sind. Um den Lichtverlust so gering wie möglich zu halten, versucht man es hinter der Leinwand möglichst dunkel zu halten. Die Experten vom Heimkinoraum haben mir dazu geraten über den Rahmen schwarzen Bühnenmolton zu spannen und aus diesem die Lautsprecherfronten so genau wie möglich auszuschneiden. Also Bühnenmolton bestellt, im Internet geschaut, wie man etwas auf einen Rahmen spannt und das ganze dann wie geplant umgesetzt.

Black-Backing mit frei geschnittenen Lautsprechern.

Bin mit dem Ergebnis ziemlich zufrieden. Zwar war das Tackern des Moltons relativ lästig, Ich hatte mit meiner Nichte und meiner Frau allerdings zwei weitere Helferinnen, ohne die das Ganze nicht geklappt hätte. Außerdem war der Elektrotacker, den mir Huusmeister Mario Katschmarek geliehen hat Gold wert.

Als nächstes steht das Spannen des Leinwandtuchs an. Dazu habe ich mir eine Lösung mit Holdon-Clips und Spanngummis überlegt. Diese Idee habe ich – wie auch die Grundidee des Rahmens – von hier entlehnt. Desweitern werde ich wohl noch etwas mehr Molton besorgen und an Wände und Decke in Leinwandnähe anbrigen, um Lichthöfe zu vermeiden.

Nu nu nu, hopp hopp avanti

Gestern stand der dritte Besuch im Heimkinoraum in Köln an. Nachdem ich mich vor rund 10 Tagen schon über diverse Dinge habe beraten und aufklären lassen, haben sich in der Zwischenzeit noch ein paar neue (und hartnäckige alte) Fragen aufgetan, die es zu klären galt, bevor es endlich losgeht…

  1. Welcher Beamer darfs denn sein?
  2. Welche Leinwand darfs denn sein?
  3. Welche Lautsprecherkabel sollen/müssen/dürfen es sein?

Beamer

Die Beamer-Frage hat mich glaube ich von allen Fragen rund ums Thema Heimkino am längsten beschäftigt. Es gibt soviele Technologien und Qualitätsmerkmale die man sich über Beamer anschauen kann, dass man im Endeffekt auf jeden Fall 50k € ausgeben möchte. Im Prinzip war schnell klar, dass es im entsprechenden Budget aber nur zwei Modelle zur Auswahl gibt.

Epson TW9400 vs Benq W5700. Der eine kontraststärker, der andere schärfer. Der eine flexibler, der andere mit 4K Zwischenbildberechnung. Eigentlich will ich alles perfekt haben, aber der entsprechende Beamer (Sony VW270) kostet leider direkt 2000€ mehr… Ist also erstmal nicht drin. Dementsprechend musste ich mich entscheiden. Ich habe mich am Ende für den Epson entschieden, da ich, 1. aktuell noch keinen 4K content (außer streams) besitze und mir 2. die Aufstellungsflexibilität und Gimmicks wie lens memory neue Spielereien ermöglichen (dynamisch maskierte Leinwand etc.) Der Epson hat auch nur einen halb so großen inputlag (27ms vs. 59ms) und ist im Betrieb etwas leiser. Alles Sachen, die am Ende nur eine Rolle gespielt haben, weil die beiden Teile – trotz indivdueller Stärken – so nah bei einander sind. Ich will nicht sagen, dass ich jetzt in den sauren Apfel gebissen habe, aber es gibt noch Luft nach oben für die Zukunft…

Leinwand

Die Frage der Leinwand konnte beim letzten Besuch auch noch nicht endgültig geklärt werden, hat mich aber nicht so „gequält“ wie die Beamerfrage. Nichts desto trotz musste ich mich entscheiden. Im Prinzip gab es nach online Recherche nur die Elite Screens EZ mit Akustiktuch zur Auswahl. Allerdings hatte ich einen Vorteil, ich kannte Christian (Heimkinoraum Köln).

Dieser hatte sich gerade selber ein Heimkino gebaut und dabei ein spezielles Akustiktuch aus Valinor verwendet. #RichtigesEchtesElbenseil. Naja nicht ganz, aber es ist wohl ein Tuch aus den USA, welches man so eigentlich nicht direkt bekommt. Und wenn der Besitzer eines Heimkinoladens ein Leinwandtuch für sich selbst benutzt, macht das das ganze für mich sehr interessant.

Elbenleinwand 3,5m * 2,5m

Da ich mit meinem Schwager Jo einen sehr fähigen und hilfsbereiten Schreiner an der Seite habe, habe ich mir um den Rahmenbau auch keine größeren Sorgen gemacht. Lediglich, dass Spannen bereitet mir noch etwas Kopfzerbrechen, aber dazu später mehr…

Da die Selbsbau-Lösung am Ende billiger und besser ist und durch den Selbstbau noch einen Egobuff (+100 auf Ehre) beinhaltet, war klar, dass es das werden muss. Christian gab mir noch den Tipp das ganze mit Bühnenmolton zu hinterlegen und die Boxen entsprechend frei zu schneiden. Bin gespannt wie das alles klappt.

Kabel

Hier mach ichs etwas kürzer. Ich war der Meinung, dass man bei Kabel ordentlich sparen kann und einfach nur ofc kupferkabel mit nem vernünftigen Durchmesser nehmen muss und alles ist perfekt. Da mir aber sämtliche hifi affinen Freunde und Bekannten gesagt haben, dass man da jetzt auch nicht die aller billigsten nehmen sollte, hab ich da einfach auch auf den Experten vertraut. Also statt 1 €/m Amazonkabel, 4,25 €/m Slip Db 14-2. Naja das macht den Kohl auch nicht mehr fett. Die Kabel gibts netter weise als Rolle bei Anlieferung dabei. Ich nehm was ich brauch und bring den Rest zurück… Dann wird abgerechnet. Faire Nummer.

Zur Kasse bitte

Jetzt sind – was die Komponentebeschaffung angeht – alle Fragen geklärt. Also wird aus der ganzen Spekulation jetzt Ernst. Der Voranschlag wird in einen Auftrag umgewandelt und innerhalb der nächsten 14 Tagen wird ein Transporter mit viele kleine und große Paketchen vor der Tür stehen. Da die Preise bei Christian wirklich fair sind, hab ich mir auch den Besuch von idealo und geizhals gespart. Wenn ich insgesamt ca. 5 Stunden ultra faire (hat mir ein paar mal von überdimensionierten oder unverhältnismäßig teuren Sachen abgeraten und stattdessen das Passende empfohlen) und kompetente Beratung bekomme, muss ich wirklich nicht noch 20€ beim Subwoofer sparen weil der gerade bei Rakuten im Angebot ist…

De Renditen kommen nit von unjefär

Kinosofa

Habe länger überlegt, welches Kinosofa und vor allem welche und wie viele Sitze es werden sollen. Vom Platz wären zwei bis drei zwar perfekt, allerdings ist dann mit Besuchern gucken kacke. Also hab ich mich – nach Rücksprache mit der first lady – dazu entschieden ein vier Sitzer mit loveseat in der Mitte entschieden.

Nach ein wenig googelei kamen nur noch zwei Anbieter in Frage:

  • Baseline oder comic von Zinea (kino-sessel.de)
  • Das Modell Matera von sofanella.de

Laut Papier war das sofannela Modell leicht zu favorisieren, allerdings habe ich bei zinea mehr Expertise auf genau diesem Gebiet erwartet.

Nachdem ich beide probesitzen konnte, also zinea comic und das matera, war dann aber sofort klar, dass es das matera wird, da es sich einfach viel wertiger anfühlt und dann auch noch die bessere Ausstattung hat. Jetzt gibts also, 4 Sitze, Loveseat in der Mitte. Fuß- und Kopfteil separat elektrisch verstellbar, USB und Getränkhalter in jeder Armlehne.

Der einzige Haken sind die 14 Wochen Lieferzeit… Solang müssen wohl Gartenstühle herhalten.

Habe das Sofa auch nicht online bestellt, sondern bei HiFi-Engelskirchen in Kaldauen. Probesitzen, 3% Skonto, Aufbau und Müllentsorgung inklusive schmecken.

Jetzt heißt es warten.

Zweiter Besuch im Heimkinoraum Köln

Da sich der Plan mit dem Heimkino im Keller etwas unglücklich zerschlagen hat ist in der neuen Bude ein Plätzchen zu finden. Schnell passiert: Dachgeschoss. Neuer Raum, neue Herausforderungen, also brauch ich nochmal neuen Input wie was gebaut werden kann.

Erstmal flott an SketchUp gesetzt und geschaut was theoretisch geht. Gefühlt geht einiges, sodass ich schnell zur Entscheidung komme, dass ich die für den Keller geplante Leinwandbreite von soliden 3m auch hier unterbringen möchte. Per Augenmaß kein Problem, denn der geplante Beamer Epson EH-TW 9400 ist ja sehr flexibel aufstellbar. Boxen sollen hinter die Leinwand, also kommt ein Akustiktuch auf die Leinwand. Dali Boxen dürfen es auch gerne bleiben. Zur Kontrolle muss aber nochmal der Profi ran.

SketchUp Screen von da wo Kino kommt

Also war ich gestern das zweite mal im Heimkinoraum Köln (der in echt in Hürth ist) um mich vom ultra kompetenten und sympathischen Schwaadlapp Christian beraten zu lassen. Und siehe da: DIE SCHEIßE GEHT! … zwar nicht zu 100% wie geplant, aber es müssen nur eine paar kleine Stellschrauben verändert werden. (Wie sich rausstellt irgendwie doch alle Komponenten …)

Die Leinwand kann nicht an der 2,40 Kante hängen, da der Beamer sonst zu nah dran wäre. Alternativ müsste die Leinwand eine Nummer kleiner gewählt werden, was selbstredend keine wirkliche Alternative ist. Also Leinwand 12 Zentimeter weiter zurück und dafür 10 Zentimeter tiefer. Der Abstand zum Boden sollten so immer noch gute 50 cm sein, sodass man nicht auf seine Knie/Füße guckt wenn man entspannt sitzt. Alles in allem mit dem geplanten Beamer (oder der Alternative BenQ W5700) zwar ein knappes Höschen aber umsetzbar.

So ne Dachschräge kann aber auch Vorteile haben, und zwar dass sich die Schallwellen des Subwoofers nicht so stark überlagern. Wer da physikalische Details möchte, möge googlen oder sich an den oben genannten Christian wenden. Auf jeden Fall darfs hier ein bisschen mehr Bass sein. Ergo: Dali E-12

Da ein Großteil der Boxen jetzt nicht mehr an der Wand hängt sondern auf Sockeln hinter der Leinwand stehen soll (dazu später mehr), werden die Dali Oberon OnWall durch Dali Oberon Center (hinter der Leinwand) bzw Dali Fazon Sat für Surround und Atmos ersetzt.

Um mir den Weg für ein 7.1.4 System offen zu halten habe ich mich beim Receiver gegen den YAMAHA RX-A880 und stattdessen für den AV-Receiver Denon AVR-X4500H entschieden.

Bei der Leinwand stellt sich noch die Frage ob selbst bespannen oder fertige Rahmenleinwand. Bessere Qualität gäbs mit der selbstgebauten, weniger Arbeit mit der bereits bespannten Elite Screens EZ Frame Akustik.

Und dann quält mich nur noch die Frage welcher Beamer es denn sein darf und danach heißt es …